Warum Herzsport?

In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen sind Nachweise für eine präventive Wirkung von Sport und Bewegungstherapie erbracht worden.

Die Zunahme der coronaren Herzerkrankung korreliert eindeutig mit körperlicher Inaktivität und Konstellation der Risikofaktoren (Rauchen, fettreiche Ernährung und psychosoziale Faktoren).

Die Herzgruppe lebt entgegen dem Motto: „Wer rastet, der rostet“.

Bewegungsmangel ist in der heutigen Zeit ein begleitender Risikofaktor, der in Verbindung mit falscher und übermäßiger Ernährung zu Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Bluthochdruck führt. Das wiederum kann zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen und schließlich im Infarkt ausmünden.
Eine richtig dosierte Bewegung trainiert das Herz und macht es anpassungsfähiger.

Besteht eine Gefahr darin, dass man sich zuviel in der Herzgruppe zumutet?

 

 

In Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Herzgruppenarzt sowie dem lizenzierten Übungsleiter wird die entsprechende Belastbarkeit definiert. Dadurch wird der Patient der Übungs- oder Trainingsgruppe zugeordnet. In der Übungsgruppe sind Teilnehmer, die aufgrund ihrer reduzierten Belastbarkeit ein spezielles Bewegungsprogramm zur Lockerung, Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten und Gelenkigkeit absolvieren.
Die
Trainingsgruppe ist für Teilnehmer gedacht, wo eine Leistungsverbesserung der Herz-/Kreislauforgane durch Ausdauertraining erzielt wird. Eine weitere sportliche Aktivität ist in der Zielgruppe für Patienten ohne weitere Verordnung möglich. Zur Sicherheit des Patienten ist ein in der Notfallmedizin versierter Arzt anwesend.

 

 

Ist Herzsport alles oder gibt es noch mehr?

 

 

Zu den Angeboten der Herzgruppe gehören Entspannungsübungen, Ernährungsberatung und Fachvorträge zu Risikofaktoren. Es werden Fragen zu beruflichen, familiären und medizinischen Problemen beantwortet. Daneben werden zweimal jährlich gesellige Zusammenkünfte von der Herzgruppe organisiert.

 

 

Aus diesem Grund entwickelt sich ein mehrdimensionales Angebot in den Herzgruppen:

 

1. individuell dosierte Bewegungstherapie mit den Schwerpunkten
   
Koordinationsschulung, Körperwahrnehmung, ggf. Ausdauertraining
    und Motivierung zu dosierter
Bewegungstherapie
2. Entspannungstraining
3. Gruppengespräche
4. Ärztliche Einzelgespräche
5. Einbindung der Lebenspartner
6. Soziales Beipogramm
7. Gruppenprogramme zur Erfassung und Reduktion von kardiovaskulären
    Risikofaktoren, Patientenschulung
8. Aufforderung der Patienten zu zumindest jährlicher Diagnostik mit
    echocardiografischer Untersuchung, Belastungs-EKG und Langzeit-EKG
9. Reanimationskurse

Weitere Informationen sind auch hier zu finden. 

 



03.03.2019 ist Rosensonntagsumzug: schon einmal daran denken! Mitmacher sind gefragt. Start 14:30 Uhr und die Aufstellung erfolgt bis 14:00 Uhr  

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